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FÜHRUNGEN

Freitag
25.01.2019
10.30 Uhr
Haus der Kunst -Muenchen
Jörg Immendorff: Für alle Lieben in der Welt

„Deutschland, ein Kaffeehaus-Märchen“ - so titelte die FAZ zum 60. Geburtstag des Malers Jörg Immendorff im Jahr 2005. Und spielt damit auf sein Hauptwerk, den Zyklus „Café Deutschland“ an. Diese bekannte Werkreihe verdeutlicht seine Position, Politik und Kunst zu vereinen, gesellschaftliche Entwicklungen zu beobachten und mit dem Pinsel zu kommentieren, besonders gut. Die Ausstellung in München ist die erste große Retrospektive, die alle Schaffensperioden Immendorffs zeigt, der 2007 an den Folgen der unheilbaren Nervenkrankheit ALS verstarb. Knapp 200 Werke, überwiegend Gemälde, aber auch einige Skulpturen, spannen einen Bogen von den Anfängen an der Düsseldorfer Kunstakademie als Student von Joseph Beuys bis zu den letzten Jahren, in denen er der Krankheit trotzte, indem er den Pinselstrich durch seine Assistenten ausführen ließ.



Treffpunkt: Prinzregentenstr. 1 (Foyer) / München 


Führung: Juliane Muderlak

Ohne Titel, 2000 Öl auf Leinwand 280 x 210 cm © Estate of Jörg Immendorff, Courtesy Galerie Michael Werner, Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York


Freitag
08.02.2019
15.30 Uhr
Bayerisches Nationalmuseum, Muenchen
Barocker Luxus

Nach jahrelanger Schließung gibt es nun eine Sammlung von Weltrang zu besichtigen: Das Bayerische Nationalmuseum zeigt auf 1300 qm rund 1600 Kostbarkeiten aus Barock und Rokoko in zwölf völlig neuen Sälen. Sie führen Prunk und Lebenslust der höfischen Welt vor Augen und präsentieren Meisterleistungen der Kunst und des 

Kunsthandwerks. Besuchern öffnet sich das ganze Spektrum europäischer Festkultur: Frühes Meißener, Nymphenburger und Frankenthaler Porzellan ist mit herausragenden figürlichen Tafelaufsätzen und Geschirren vertreten. Spitzenstücke aus schwäbischen und fränkischen Manufakturen repräsentieren die hohe Qualität der Fayence in Süddeutschland. Den barocken Gaumenfreuden entspricht der glänzende Augenschmaus: Die vollständig mit silbernen Tafelaufsätzen und feinstem Porzellan aus Augsburg eingedeckte Festtafel vermittelt zusammen mit aufwendig geschnittenen Gläsern einen unmittelbaren Eindruck höfischer Pracht. 

 

Treffpunkt: Prinzregentenstr. 3 (Foyer)/ München


Führung: Daniela Thiel M.A.
Bayerisches Nationalmuseum
Freitag
29.03.2019
14.00 Uhr
Gärtnerplatztheater
Blick in und hinter den Orchestergraben

Die beliebte Münchner Volksoper hat seit 153 Jahren ihr festes Haus im Gärtnerplatzviertel und einen festen Platz im Herzen aller Münchner Musikliebhaber. Vollkommen revolutionär war damals die Idee, einen Theaterbetrieb zu gründen, der über eine private Aktiengesellschaft finanziert werden sollte. König Maximilian II. lehnte dieses Ansinnen 1863 ab, doch sein Sohn, König Ludwig II., der bald darauf den Thron bestieg, nahm die Idee begeistert auf. Dass das Haus schon drei Jahre nach Eröffnung pleite ging und doch in den Besitz des bayerischen Königshauses gelangte, tat der Begeisterung des Münchner Publikums für ihr „echtes Bürgertheater“ keinen Abbruch. Ziemlich viel abgebrochen wurde während der fünf Jahre dauernden Renovierungsphase. Der Rundgang beginnt im neugestalteten, barrierefreien Foyer, führt in den Zuschauerraum und den vollkommen umgestalteten Orchesterprobensaal und ermöglicht einen Blick in die Werkstätten sowie den Bühnenbereich.



Treffpunkt:Gärtnerplatz 3 (vor dem Eingang)/ München


Führung: Team des Theaters
Gärtnerplatztheater2018
Mittwoch
10.04.2019
10.00 Uhr
Herzogliches Georgianum Muenchen
Die Kunstsammlung des Georgianums

Das Herzogliche Georgianum München, gegründet 1494 als Stipendiatenkolleg durch Herzog Georg den Reichen von Bayern-Landshut, ist - nach dem Collegio Capranica in Rom - das älteste Priesterseminar der katholischen Welt. Seit 1841 hat es seinen Sitz in der Ludwigstraße gegenüber dem Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität. Das Georgianum verfügt über eine bedeutende Sammlung sakraler Kunstwerke aus dem 11. bis 19. Jahrhundert. Die meisten mittelalterlichen Plastiken und Gemälde gehen auf Andreas Schmitt zurück, der von 1876 bis 1909 Direktor des Priesterseminars war. Eine wertvolle Schnitzfigur aus dem 13. Jahrhundert, die Thronende Gottesmutter“, ist seit Kurzem nach aufwändiger Restaurierung wieder im Original zu bewundern, genauso wie Krippen, Monstranzen, liturgisches Gerät oder Messgewänder.



Treffpunkt: Professor-Huber-Platz 1(Eingang) / München


Führung: Dr. Schneider
Herzogliches Georgianum München
ANMELDUNG
Jacqueline Lösch
Kunstkreis Mobiltelefon    0152 – 01 47 45 47       E-Mail    fuehrungen@kunstkreis-graefelfing.de


Kosten der Führungen
- Mitglieder 5 €
- Nichtmitglieder 10 €


Hinzu kommt noch der Eintrittspreis des Museums. Bitte Eintrittskarten vorab kaufen.
Treffpunkt ist jeweils 15min vor Beginn der Führung am Haupteingang des Museums.