NEWSLETTER FÜR JUNI 2026

VERANSTALTUNGEN DES KUNSTKREISES GRÄFELFING
UNSER NEUES FORMAT – VORTRÄGE ZUR KUNST“ IM ALTEN RATHAUS GRÄFELFING

RÜCKBLICK AUF DEN VORTRAG VON IRENE BERGDOLT-ANDRAE AM 21. MAI 2026


DIE RENAISSANCE IN FLORENZ – ATEMBERAUBENDE UMWÄLZUNGEN IM 14. UND 15. JAHRHUNDERT
 
DIE RENAISSANCE IN FLORENZ – ATEMBERAUBENDE UMWÄLZUNGEN IM 14. UND 15. JAHRHUNDERT
 
 


Der KKG hat mit einem ersten Vortrag zur Kunst sein neues Format ins Leben gerufen. Über 50 Gäste kamen zur Auftaktveranstaltung ins Alte Rathaus in Gräfelfing und waren begeistert von dem informativen und kurzweiligen Vortrag über die Renaissance in Florenz. Die Historikerin Irene Bergdolt-Andreae beleuchtete viele interessante und überraschende Aspekte zum Hintergrund der reichen Kunstproduktion dieser Epoche. Nach einer anschließenden Fragerunde ließ man den Abend beim Austausch mit Getränken und Knabbereien ausklingen.
Der KKG hat sich über die große Resonanz gefreut und plant bereits im Herbst 2026 eine Fortsetzung.

 
FÜHRUNGEN DES KUNSTKREISES GRÄFELFING
JUNI 2026

VON PARISH KOSTÜMBIBLIOTHEK MÜNCHEN


HISTORISMUS TRIFFT JUGENDSTIL
DIENSTAG
23. JUNI 2026
16.00 UHR
 
HISTORISMUS TRIFFT JUGENDSTIL

Links: © Foto: Münchner Stadtmuseum, Patricia Fliegauf / Rechts: © Karin Bruns bzw. Rechtsnachfolge
 
 

Die Von Parish Kostümbibliothek befindet sich in einer Villa unweit des Nymphenburger Schlosses, die 1900 / 1901 für den Komponisten Friedrich Wilhelm von Schirach errichtet wurde. Das Gebäude wurde 1916 von der Familie von Parish erworben und 1936 mit ihrer großen Kostümbildsammlung bezogen. Die historistische Einrichtung – Erbstücke der Familie von Parish aus dem 18. und 19. Jahrhundert – geht mit dem Jugendstil der Innenräume eine beeindruckende Symbiose ein. Die Führung gibt einen Eindruck von den historischen Wohnräumen im Erdgeschoss und zur Geschichte des Hauses, der Stifterfamilie und der kostümgeschichtlichen Sammlung.

 
FÜHRUNG   Dr. Esther Sophia Sünderhauf
TREFFPUNKT   Von Parish Kostümbibliothek
Kemnatenstr. 50
80639 München-Nymphenburg
INFORMATIONEN/ANMELDUNG   https://www.kunstkreis-graefelfing.de/fuehrungen.php
KOSTEN DER FÜHRUNG   Mitglieder frei, Gäste 15.- Euro, zzgl. Museumseintritt
VERANSTALTUNGSHINWEISE
GALERIE CHRISTINE MAYER

ANDRÉ BUTZER
16. MAI – 20. JUNI 2026
 
ANDRÉ BUTZER

© André Butzer
 
 

Die Galerie Christine Mayer zeigt neue Aquarelle und Zeichnungen von André Butzer (*1973) sowie eine Auswahl aus dessen grafischen Werk von 2001 bis 2026 im Showroom – in Zusammenarbeit mit der Handsiebdruckerei Berlin, dem Harpune Verlag Wien und der Edition Linn Heidelberg.
In Butzers Werk sind Zeichnungen und Aquarelle mehr als nur vor- oder nachbereitende Notizen für seine Gemälde, sie sind gleichwertig. In der Komplexität des Ausdrucks zeigen sich Figuren, Farben und Formen, die grundlegenden Bild-Motive und Themen kehren wieder in exemplarischer Klarheit: „Allerdings darf man es nicht mit Absicht schief machen, aber man darf es auch nicht mit Absicht gerade machen.
André Butzers Werke sind von Expressionismus und Pop Art originär durchdrungen, spenden oft Trost in fast hoffnungslosen Zeiten und betonen die Beständigkeit des Geistes angesichts unserer von allen Seiten bedrohten, menschlichen Existenz. Seine Arbeiten sind in namhaften öffentlichen Sammlungen vertreten.

 
ORT   Galerie Christine Mayer
Liebigstr. 39
80538 München
TELEFON   089 – 24 24 38 32
E-MAIL   info@galeriechristinemayer.de
AUSSTELLUNGSDAUER   16.05. – 20.06.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Di. – Fr..: 14.00 – 18.00 Uhr
Sa.: 11.00 – 15.00 Uhr
GALERIE DEBORAH SCHAMONI

MARYAM HOSEINI – UNDERTOW
16. MAI – 11. JULI 2026
 
MARYAM HOSEINI – UNDERTOW

Maryam Hoseini, „Riptide“, 2026, Öl, Acryl, Tusche und Farbstift auf Holz, 61 ⁠× ⁠132 ⁠× ⁠5 ⁠cm
 
 

In ihrer aktuellen Einzelausstellung bei Deborah Schamoni untersucht Maryam Hoseini unsichtbare Kräfte, die wie eine Unterströmung beständig an Körpern, Wahrnehmungen und Formen des Selbst ziehen. Der Körper erscheint in ihren Gemälden niemals als stabile Einheit, sondern als etwas, das sich fortlaufend unter dem Druck äußerer Energien formiert, auflöst und neu zusammensetzt. 
Über die vergangenen zehn Jahre hat Hoseini eine Bildsprache entwickelt, die philosophische Vorstellungen des Werdens in eine unmittelbar physische Erfahrung überführt. Ihre Malerei operiert in jenen instabilen Übergangszonen, in denen Bedrohung in Erregung kippt, Schmerz Lust berührt oder das Elegische ins Exzessive umschlägt. Hoseini dehnt diese flüchtigen Zustände aus und überführt sie in Bildräume permanenter Transformation. Sie entwickelt ihre Kompositionen mit großer Präzision. Die Holzoberflächen werden zunächst mit Pigmenten getönt und anschließend in dichten Schichten mit leuchtender Farbe überzogen. Daraus entstehen Oberflächen von hoher taktiler Präsenz.
In Undertow arbeitet Hoseini verstärkt mit mehrteiligen Bildformaten, deren scheinbare Kohärenz jederzeit auseinanderzubrechen droht. Formen wandern über die Grenzen einzelner Tafeln hinweg, splittern auf und verändern Farbe und Konsistenz.  

 
ORT   Galerie DEBORAH SCHAMONI
Mauerkircherstr. 186
81925 München
AUSSTELLUNGSDAUER   16.05. – 11.07.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Mi. – Fr.: 12.00 – 18.00 Uhr
Sa.: 12.00 – 16.00 Uhr und nach Vereinbarung
TELEFON   +49 89 20049529
STÄDTISCHE GALERIE IM LENBACHHAUS

EIN FERNGESPRÄCH – SZENEN AUS DER WEIMARER REPUBLIK
12. MAI – 27. SEPTEMBER 2026
 
EIN FERNGESPRÄCH – SZENEN AUS DER WEIMARER REPUBLIK

Links: Käte Hoch, Bildnis Dr. E. Müller-Kamp, 1929, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München
Rechts: Interaktiver Wasserpavillon von Jeppe Hein, „Space in Action/Action in Space“, erworben mit Unterstützung der Jubiläums-Stiftung der Deutsche Bank AG Filiale München zugunsten des Lenbachhauses, Courtesy KÖNIG GALERIE, Berlin, 303 GALLERY, New York, und Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen. Foto: Simone Gänsheimer, Lenbachhaus
Zu sehen und zu erleben vor dem Lenbachhaus von 22.05. – 20.09.2026

 
 


Die Künstlerin Käte Hoch zeigt ihren Freund Erich Müller-Kamp telefonierend am Schreibtisch. Ein Ferngespräch, so rät Kurt Tucholsky, soll möglichst deutlich und dialektfrei geführt werden, sonst können die Überwachungsbeamten dem Dialog nicht folgen. Sich selbst malt Hoch in den Farben der Suffragetten und mit Bubikopf. Auch junge Angestellte schneiden sich die Haare kurz. Sie tippen schnell, rauchen Kette und gehen abends ins Kino oder Tanzlokal. Sie lieben Charleston und Shimmy, hören Schmachtfetzen, Swing und Jazz. 
Irmgard Keuns „Kunstseidenes Mädchen“ träumt von schmalen Silhouetten und Schuhen mit Eidechsenkappen. Ré Soupault entwickelt ein Transformationskleid, das im Büro direkt für den Abend umgewandelt werden kann. Im Variété werden Geschlechterrollen durchlässig, Monokel senden Signale. Bordelle bilden einen etablierten Rahmen für Sexarbeit. 
Die Wirtschaft blüht, oft auf Pump, Teile der Bevölkerung verarmen, nicht nur während der Hyperinflation und der Weltwirtschaftskrise. Kriegsversehrte, Arbeiterinnen, Arbeitslose und Veilchenverkäufer prägen die Straßen und konterkarieren die Golden Twenties. Oskar Maria Graf verteilt mit einer Arbeitsgruppe antifaschistische Flugblätter, in Schwabing treffen sich Feminist*innen und das Münchner Antikriegs-Komitee und eine Ortsgruppe der revolutionären Künstler*innen-Vereinigung ASSO bastelt an einer Zeitschrift. George Grosz zeigt den Aufstieg der Nationalsozialisten und karikiert den Hitlergruß... 
Die Ausstellung konzentriert sich auf konkrete Geschichten und greifbare Details, statt große Thesen zur Weimarer Zeit zu formulieren. Zu den verschütteten Möglichkeiten der Weimarer Republik soll so ein Kontakt hergestellt werden – ein Ferngespräch. 
Mit Werken von Käte Hoch, Heinrich Hoerle, Karl Hubbuch, Lotte Jacobi, Grethe Jürgens, Jeanne Mammen, Gabriele Münter, Christian Schad, August Sander, Rudolf Schlichter u.a. 
In Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum und mit großzügiger Unterstützung einer Privatsammlung 

 
ORT   Städtische Galerie im Lenbachhaus
Luisenstr. 33
80333 München
AUSSTELLUNGSDAUER   12.05. – 27.09.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Di. – So. und feiertags: 10.00 – 18.00 Uhr
Do.: 10.00 – 20.00 Uhr
In der Wartungswoche von Mo. 08.06. – Fr. 12.06.2026 ist das Lenbachhaus geschlossen. 
EINTRITT   10.- Euro / 6.- Euro 
TELEFON   089 233 969 33
ESPACE LOUIS VUITTON MÜNCHEN

WILHELM SASNAL – GREY EYES
24. APRIL – 12. SEPTEMBER 2026
 
WILHELM SASNAL – GREY EYES

Garden – 2025 © Wilhelm Sasnal Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers
Bildnachweis: © Jérémie Souteyrat / Louis Vuitton
 
 

Der Espace Louis Vuitton München präsentiert Wilhelm Sasnal mit „Grey Eyes“, einer Ausstellung mit ausgewählten Werken aus der Sammlung.
Die Bilder befinden sich in einem Zustand der Ungewissheit – sie sind zugleich erkennbar und doch teilweise dem Blick entzogen. Aus dem Alltag entnommen, werden sie durch Vereinfachung, Ausschnitt und Fragmentierung verwandelt und entfalten sich in Gemälden, in denen Sichtbarkeit auf Verborgenheit trifft und die Bedeutung offen für Interpretationen bleibt.

 
ORT   Espace Louis Vuitton München
Maximilianstr. 2a 
80539 München
AUSSTELLUNGSDAUER   24.04. – 12.09.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Mo. – Fr.: 12.00 – 19.00 Uhr
Sa.: 10.00 – 19.00 Uhr
EINTRITT   frei
TELEFON   089 558938100
   info_espace.de@louisvuitton.com 
MUSEUM BRANDHORST

CARRYING
14. MAI – 08. NOVEMBER 2026
 
CARRYING

Key Visual, Web-Version, Design: Alina Derya Yakaboylu
 
 


Mit „Carrying“ präsentiert das Museum Brandhorst ein Ausstellungsprojekt, das Räume innerhalb und außerhalb des Hauses aktiviert. Werke der internationalen Künstlerinnen Hêlîn Alas, Cana Bilir-Meier, Louise Lawler, Kate Newby, Tiffany Sia, Jaune Quick-to-See Smith und Leyla Yenirce besetzen historisch aufgeladene Orte und Transitzonen des Museums sowie den öffentlichen Raum. Architektonische Interventionen, Performances, Malereien sowie Sound- und Filmarbeiten treten in Dialog mit dem Museum und befragen die Verschränkung von militärischer und kultureller Macht.
Ausgangspunkt ist das Gelände, auf dem sich heute das Museum Brandhorst, die Pinakothek der Moderne und weitere Institutionen des Kunstareals befinden. Dort stand früher die Prinz-Arnulf-Kaserne, auch „Türkenkaserne“ genannt. Der Name des 1826 errichteten Militärkomplexes geht auf Kriegsgefangene zurück, die Ende des 17. Jahrhunderts aus dem Osmanischen Reich zur Zwangsarbeit nach Bayern gebracht wurden. Diese Geschichten haben sich in Orts- und Straßennamen wie der „Türkenstraße“ und dem „Türkentor“ eingeschrieben.
Welche Geschichten werden erzählt, wer erzählt sie und wie? Die eingeladenen Künstlerinnen nähern sich aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage, wie sich Geschichte und Erinnerung mit teils erfundenen Erzählungen verweben und über Bilder, Medien und Monumente weitergetragen werden. 
Verschiedene Deutungen überlagern historische Realitäten von Gewalt, Ausbeutung und kultureller Aneignung und schreiben sich bis heute als Muster fort – von der sogenannten „Gastarbeiter“-Ära bis zu andauernden Debatten um territoriale Grenzen, Migration und Zugehörigkeit. Insbesondere dort, wo Krieg und Kultur ihre tatsächliche Verwobenheit verschleiern, gewinnen diese Fragen neue Dringlichkeit.
Als Teil der Ausstellung findet ein umfangreiches Programm mit Artist Talks, Dialogformaten, Workshops und Filmprogrammen statt.

 
ORT   Museum Brandhorst
Theresienstr. 35a
80333 München
AUSSTELLUNGSDAUER   14.05. – 08.11.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Di., Mi. und Fr. – So.: 10.00 – 18.00 Uhr 
Do.: 10.00 – 20.00 Uhr
EINTRITT   7.- Euro / 5.- Euro, sonntags: 1.- Euro
INFORMATIONEN   https://www.museum-brandhorst.de/ausstellungen/carrying/
JUNGE NACHT   Fr., 26.06.2026, 17.00 – 24.00 Uhr 
Open-Air-Festival mit Kunst, Musik, Workshops sowie Food und Drinks in Kooperation mit BLITZ CLUB, CineYou FILMFEST München, CineVelo und lokalen selbstorganisierten Chöre
GEMÄLDEGALERIE DACHAU

JUDITH EGGER & OLIVER WESTERBARKEY – LÖCHER UND ANDERE FALLEN
21. MAI – 16. AUGUST 2026
 
JUDITH EGGER & OLIVER WESTERBARKEY – LÖCHER UND ANDERE FALLEN

Bild Ausstellungsplakat, 2026, Judith Egger und Oliver Westerbarkey
 
 

Judith Egger und Oliver Westerbarkey setzen sich in ihrer Kunst auf spielerische Weise mit den unzähligen Erscheinungsformen der Natur auseinander. In ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung widmen sie sich dem unter der Erde Verborgenen. 
Judith Egger geht in Skulpturen, Zeichnungen, Fotoinstallationen und Videos der Frage nach, was das ständige Werden und Vergehen in der Natur antreibt. 
Oliver Westerbarkeys großformatige, aus Naturmaterialien zusammengesetzte Dioramen täuschen Natürlichkeit glaubhaft echt vor und stellen so die Frage nach der Grenze zwischen Natur und Kunst. 
Die Ausstellung lädt ein, sich mit unserer Wahrnehmung auseinanderzusetzen. Nicht alles, was wir sehen, ist auch wahr und harmlose Löcher können auch Fallen sein, in die man unvermutet hineintappt.

 
ORT   Gemäldegalerie Dachau
Konrad-Adenauer-Str. 3
85221 Dachau
AUSSTELLUNGSDAUER   21.05. – 16.08.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Di. – Fr.: 11.00 – 17.00 Uhr
Sa., So., Feiertag: 13.00 – 17.00 Uhr
EINTRITT   7.- Euro / 5.- Euro
KUNSTFORUM OSTDEUTSCHE GALERIE REGENSBURG

GERD & UWE TOBIAS – LOVIS-CORINTH-PREIS 2026
09. MAI – 27. SEPTEMBER 2026
 
GERD & UWE TOBIAS – LOVIS-CORINTH-PREIS 2026

GertUweTobias 2025, Holzschnitt auf Leinwand, © VG Bild-Kunst Bonn 2026, Foto: Alistair Overbruck  
 
 

Anlässlich der Auszeichnung mit dem Lovis-Corinth-Preis 2026 geben Gert & Uwe Tobias Einblicke in ihr innovatives Schaffen von internationaler Bedeutung. Die Ausstellung entführt in ihren unverwechselbaren, vielschichtigen Bildkosmos voller rätselhafter Figuren und surrealer Formen. Zu sehen sind neben den berühmten großformatigen Farbholzschnitten – dem Markenzeichen des Künstlerduos – Collagen, Schreibmaschinenzeichnungen und Keramikplastiken. Mit Farbakzenten und Wandmalereien haben die beiden Brüder auch das Museumsfoyer gestaltet. Im Mittelpunkt steht hier der eigens angefertigte Holzschnitt, das Plakatmotiv der Ausstellung. 
Mit ihrer Kunst erschaffen Gert & Uwe Tobias (geb. 1973 in Brașov, Rumänien) eine originelle, kreative Bildwelt von bestechender Ästhetik. Die Formensprache des Künstlerduos entfaltet sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Vertrautes und Befremdliches verbindet sich in ihren Werken und regt die Fantasie der Betrachtenden an. Bekannt wurden die Künstler durch großformatige Farbholzschnitte. Ihr Repertoire umfasst jedoch eine große Bandbreite an künstlerischen Techniken wie Collagieren, Zeichnen mit der Schreibmaschine oder Modellieren mit Ton.

 
ORT   Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Dr.-Johann-Maier-Str. 5
93049 Regensburg
AUSSTELLUNGSDAUER    09.05. – 27.09.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Di. – So.: 10.00 – 17.00 Uhr
Do.: 10.00 – 20.00 Uhr, an Feiertagen bis 17.00 Uhr
EINTRITT   6.- Euro / 4.- Euro 
TELEFON   +49 941 29714-0
INFORMATIONEN   https://www.kunstforum.net/ausstellungen/gert-und-uwe-tobias
AUSSCHREIBUNGEN
KUNSTARKADEN MÜNCHEN

AUSSCHREIBUNG IN DUOS ARKADENALE 2027
BEWERBUNGSSCHLUSS: 15.07.2026
 
AUSSCHREIBUNG IN DUOS ARKADENALE 2027
 
 


Seit 2015 veranstalten die KUNSTARKADEN alle zwei Jahre die themenspezifische Ausstellung arkadenale. Für die 7. Ausgabe werden Künstler*innenpaare gesucht, die in München oder im S-Bahn-Bereich leben und für dieses Projekt eine gemeinsame künstlerische Arbeit realisieren wollen.
Die Künstler*innenpaare müssen nicht dauerhaft zusammenarbeiten, erklären sich jedoch bereit für die Ausstellung eine gemeinsame Arbeit zu entwickeln. Die Ausstellung versteht sich als Experimentierraum für Dialog, Austausch und kollaborative Prozesse.
Die KUNSTARKADEN sind sowohl Forum als auch Plattform für zeitgenössische Kunst und künstlerische Experimente. In dialogisch konzipierten Gruppenausstellungen fördern sie in München und S-Bahn-Bereich lebende Künstler*innen zu Beginn ihrer Professionalität. Die Werke werden im Zusammenspiel mit den räumlichen Gegebenheiten der Kunstarkaden inszeniert und präsentiert.
Zusätzlich fördern die KUNSTARKADEN die Kunstschaffenden mit Publikationen über die jeweiligen Ausstellungen und sorgen damit für einen bleibenden Eindruck. Ab 2026 wird jährlich ein Favoritenpreis mit einer Förderung von 2000 Euro und einer Einzelausstellung vergeben.

 
VERANSTALTER   EIN KUNSTRAUM DER STADT MÜNCHEN
Sparkassenstr. 3 
80634 München
TELEFON   089 233 209 47
HOMEPAGE   https://www.kunstarkaden-muenchen.de/
DEADLINE   15.07.2026
AUSSTELLUNG   17.11. – 18.12.2027 (evtl. bis Ende 01.2028)
BEZIRK OBERBAYERN

AUSSCHREIBUNG OBERBAYERISCHER FÖRDERPREIS FÜR ANGEWANDTE KUNST 2026
BEWERBUNGSSCHLUSS: 15.07.2026
 
AUSSCHREIBUNG OBERBAYERISCHER FÖRDERPREIS FÜR ANGEWANDTE KUNST 2026
 
 


Der Bezirk Oberbayern verleiht seit 2010 jährlich den Oberbayerischen Förderpreis für Angewandte Kunst. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Studierende und Absolvierende der Fachrichtungen Design, Gerät, Glas, Holz, Keramik, Metall, Papier, Schmuck, Stein und Textil von Fachschulen, Hochschulen, Akademien und Universitäten, die nicht älter als 35 Jahre sind und ihren Wohn- bzw. Werkstattsitz in Oberbayern haben.
Der Preis ist mit insgesamt 12.000.- Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Der Bezirk Oberbayern möchte mit dem Preis junge Künstlerinnen und Künstler in ihrer weiteren beruflichen Entwicklung unterstützen und eine Plattform für fachliche Vernetzung bieten. Die Preisverleihung findet am 11. Dezember 2026 in der Galerie Bezirk Oberbayern in München statt. Dort werden die ausgezeichneten Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

 
VERANSTALTER   Bezirk Oberbayern
Prinzregentenstr. 14
80538 München
POSTANSCHRIFT   Bezirk Oberbayern
80535 München
TELEFON   089 2198-91002
E-MAIL   kommunikation@bezirk-oberbayern.de
DEADLINE   15.07.2026
LINK ZU UNTERLAGEN   https://www.bezirk-oberbayern.de/Kultur/Auszeichnungen-und-Preise/Oberbayerischer-Förderpreis-für-Angewandte-Kunst/
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